West Coast Swing =
tanzen zu jedem Songkeine feste:n Tanzpartner:inimprovisierensehr viel Spaßschnell tanzenlangsam tanzenbequeme Schuhenindividueller Stylewechselnde Partner:innenflexible RollenverteilungFreunde finden
West Coast Swing ist ein moderner, vielseitiger Paartanz, der aus dem Lindy Hop entstanden ist und zu fast jeder Musik – von Pop über R’n’B bis hin zu Blues – getanzt werden kann. Er zeichnet sich durch seine fließenden Bewegungen, die lineare Tanzrichtung und das improvisationsfreudige Miteinander zwischen Leader und Follower aus. Besonders reizvoll ist, dass West Coast Swing Kreativität, Musikalität und individuellen Ausdruck fördert. Wer West Coast Swing lernt, entdeckt nicht nur einen eleganten, coolen Tanzstil, sondern auch eine offene, internationale Community und endlos viele Möglichkeiten, sich auf der Tanzfläche frei auszudrücken.
West Coast Swing ist leicht zu lernen und macht gerade deswegen außergewöhnlich viel Spaß. Besonders für einzelne Tänzer:innen ist WCS eine tolle Möglichkeit Tanzen zu gehen, da es hier traditionell ständig Partnerwechsel gibt und dadurch niemand lange allein bleibt.
WCS (= West Coast Swing) erlebt derzeit einen wahren Hype. Dieses Video ist z.B. bei Instagram viral gegangen:
Warum West Coast Swing mehr ist als nur Tanzen
West Coast Swing bringt nicht nur Bewegung, Musik und Technik zusammen – dieser Tanz lebt vom Social-Charakter und genau das macht ihn so besonders:
- Kein Tanzpartner nötig.
Du meldest dich ganz unkompliziert alleine an – egal ob Leader oder Follower. In unseren Kursen wird regelmäßig gewechselt. Dadurch tanzt du mit vielen unterschiedlichen Menschen und lernst ganz automatisch neue Leute kennen. - Flexibel, offen und überraschend.
Wir unterrichten an mehreren Standorten und an verschiedenen Wochentagen. Wer wann im Kurs steht, ist oft jedes Mal anders. Genau das sorgt für Abwechslung, neue Impulse und eine entspannte Atmosphäre – ganz ohne Verabredungsstress. - Leicht ins Gespräch kommen.
Eisbrecher braucht es keinen: Ihr teilt bereits eine Gemeinsamkeit – die Lust am Tanzen. Gespräche entstehen hier von selbst. - Tanzen zu deiner Lieblingsmusik.
West Coast Swing lässt sich auf eine enorme Bandbreite moderner Musik tanzen – von Pop über R’n’B bis hin zu aktuellen Charts. Kaum ein Tanz ist musikalisch so vielseitig und zeitgemäß. - Mehr als nur ein Hobby.
Wir versprechen nichts – aber die Erfahrung zeigt: In unseren Kursen sind schon viele Freundschaften entstanden. Und manchmal hat sich sogar die Liebe des Lebens gefunden. 🧡
West Coast Swing ist super vielfältig!
Spaß steht bei West Coast Swing gaaaanz oben auf der Liste!
Nicht unüblich bei uns: Das Tanzen mit mehreren Partnern!
Bei West Coast Swing haben wir keine geschlechterspezifischen Rollen.
Improvisation und sich auf den/die Partner:in einstellen – das macht West Coast Swing aus!
Man kann auch auf Mozarts “Kleine Nachtmusik” West Coast Swing tanzen! 😅
WCS und seine Entstehung
(Quelle: Wikipedia)
Der Tanz entstand an der Westküste der Vereinigten Staaten. Es ist der offizielle Tanz des Bundesstaates Kalifornien. Tanz in der Öffentlichkeit ist ein Abbild der jeweiligen Gesellschaft, der populären Musikströmungen, der Mode und Konventionen bezüglich der Kleidung und auch der Verhaltensweisen. Die Ursprünge des West Coast Swing reichen musikalisch zurück bis in die Zeit der 1920er, als sich der Swing aus den ersten Jazz-Strömungen zu etablieren begann. Die Kleidung wurde aus der vorgängig viktorianisch geprägten Form wesentlich unkonventioneller. “Social Dance”, die Form des Paartanzes zu Unterhaltungszwecken, begann sich überall in den USA zu etablieren und wurde mangels Tonträger zu Livemusik in öffentlichen Lokalen getanzt.
Der West Coast Swing ist, im Unterschied zu den ursprünglich sehr freien Swing-Tänzen, stationär, das heißt, er wird in einem schmalen, länglichen Bereich, dem Slot getanzt. Der Follower bewegt sich entlang des Slots, während der Leader stationär in der Mitte des Slots bleibt und diesen nur verlässt, um den Follower passieren zu lassen. Da der Slot meist beibehalten wird, ist der Platzbedarf auf der Tanzfläche relativ gering und vorhersehbar.
Die Führungsbewegungen des Leader erfolgen mit Feingefühl und ohne ruckartige Manöver, wodurch sämtliche Figuren im West Coast Swing weich, flüssig und gleitend erscheinen. Der Tanz zeichnet sich auf Fortgeschrittenenniveau durch anschauliche Improvisation und Interpretation der Musik mittels Körperbewegung aus. Der Rhythmus der Musik wird vorwiegend mit eleganten Körperbewegungen als Ausdruck der ganzen Erscheinung des Tanzpaares betont.
In den Vereinigten Staaten gibt es im West Coast Swing eine große Wettbewerbsszene. Trotzdem wird viel Wert auf die sozialen Aspekte des Tanzens gelegt. So ist zum Beispiel Jack ’n’ Jill (Zulosung der Tanzpartner) die größte Wettbewerbskategorie mit den meisten Teilnehmern. Auch in Europa wird der Tanz immer beliebter: So ist West Coast Swing mittlerweile bei über 16 % der Workshops auf Europas großem Tanzfestival Euro Dance Festival das Thema.
PS: Positive Wirkung des Tanzens
Tanzen hat, das beweisen zahlreiche Studien, viele positive Auswirkungen auf den menschlichen Körper und seine Psyche.
- Muskeln: Von den Füßen über die Beine zur stabilen Mitte und dem aufgerichteten Oberkörper bis in die Arme und Fingerspitzen – die Kopfhaltung nicht zu vergessen – beansprucht der Tanzsport alle Muskeln. Die Bewegung verbessert die Arbeitsweise der Muskelzellen, fördert Koordination und Reaktionsfähigkeit und löst Verspannungen.
- Sitzen vs. Stehen: In unserer modernen Arbeitswelt sitzen die Menschen viel, was zu degenerativen Erkrankungen von Sehnen und Bändern führen kann. Beim Tanz werden diese besser durchblutet. Und das schützt wiederum die Gelenke. Wer tanzt, sorgt mindestens dafür, dass seine Beweglichkeit erhalten bleibt. Je nach Trainingsintensität kann er sie sogar steigern.
- Wirbelsäule: Viele Menschen “haben Rücken”. Tanzen ist ideal, um die Wirbelsäule aufzurichten, zu strecken und zu kräftigen. Das hilft gegen Kreuz- und Nackenschmerzen sowie gegen Bandscheibenvorfälle.
- Organe: Der Herzmuskel pumpt 24 Stunden am Tag. Regelmäßige Bewegung sorgt für bessere Durchblutung und mehr Leistungsfähigkeit. Außerdem verbessert sich die Funktion der Lunge, denn verbrauchte Luft wird schneller ausgeschieden.
- Fettstoffwechsel: Bis zu einem gewissen Grad können Menschen ihren eigenen Stoffwechsel beeinflussen. Wer auf schneller Musik trainiert, bildet mehr Enzyme für die Fettverbrennung. Mittelfristig hat das zwei Konsequenzen: vorhandenes “Hüftgold” wird abgebaut und neues entsteht nicht so leicht
- Demenz, Alzheimer, Parkinson: Neurobiologen und Hirnforscher sind dabei, den Ursachen für die gefürchteten Alterserscheinungen auf die Spur zu kommen und Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Tanzen spielt dabei eine große Rolle!
- “Tanzt, liebe Senioren! Eine bessere Zukunft ist euch sicher!”, Brida von Castelberg, Chefärztin an der Frauenklinik des Zürcher Triemli-Spitals
- Das Nachrichtenmagazin Spiegel berichtete im Februar 2016 von Forschungsarbeiten des Neurologen Notger Müller (Uniklinik Magdeburg) und Studien der Sportwissenschaftlerinnen Anita Hökelmann und Katrin Rehfeld. Sie schickten 60 ältere Menschen – im Schnitt waren diese 68 Jahre alt – zum Tanzunterricht. Der Spiegel schreibt: “Nach sechs Monaten hatten die Tänzer eine deutlich verbesserte Aufmerksamkeit. Auch Wachsamkeit, geteilte Aufmerksamkeit, Gleichgewicht und Flexibilität hatten sich durch das Training verbessert.” Die Gehirne der Tänzer waren gewachsen und “offenbar haben sich neue Nervenzellen gebildet”, wird Notger Müller zitiert. Wie eine Vergleichsgruppe zeigt, kann Fitness-Training diese Effekte nicht erreichen. Es muss schon Tanzen mit seinen komplexen Bewegungsabläufen zu Musik sein.

